Die peruanische Kultur ist ein Produkt des mächtigen Inkareiches vereint mit der spanischen Eroberung und dem Wiederauferstehen eines selbstständigen peruanischen Staates.
Das älteste Werk der peruanischen Literatur ist wohl das anonyme Drama Ollantay, welches von den Inkas in der Quechua-Sprache verfasst wurde. Während der Kolonialzeit brachten die Peruaner keine eigenständige Literatur losgelöst von der Spanischen zustande. Erst mit der Unabhängigkeit entwickelten sich eigene, literarische Strömungen. Einige der bedeutendsten Schriftsteller sind Ricardo Palma (19.Jh.) und José María Arguedas sowie Mario Vargas Llosa aus dem 20. Jahrhundert.
Die Musik ist ebenfalls sehr repräsentativ für die peruanische Kultur. Zu den beliebtesten Instrumenten gehören aus den Anden stammenden, verschiedenen Flötensorten sowie die Gitarre. Das Zentrum für peruanische Kunst ist schon seit Inkazeiten die Stadt Cusco. Dort leben noch immer viele einheimische Künstler und es gibt jede Menge Gold- und Silberschmieden.