In Peru leben rund 27.219.264 Millionen Menschen. Über die Hälfte der Einwohner wohnen im peruanischen Küstengebiet, während in der Region rund um den Amazonas kaum Menschen leben. In Peru leben rund 54% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze.
Die peruanische Bevölkerung setzt sich zusammen aus 45% indianischen Einwohnern sowie aus Mestizen. Am Ende des 19. Jh. mischten sich auch noch andere Europäer sowie Chinesen mit den Einheimischen. Die meisten Peruaner gehören dem Katholizismus an, den die Spanier als offizielle Religion etablierten. Dennoch konnten einige Bräuche der Inkas nie ganz vertrieben werden, so dass es zu einer Art Mischform zwischen den beiden Religionen gekommen ist, die noch heute existiert. Die Peruaner sind ein sehr religiöses Volk, die obwohl sie die Religion nicht immer aktiv praktizieren, einen großen Respekt vor der Kirche verspüren. Diese konservativen Tendenzen lassen sich auch daran festmachen, dass Gleichheit zwischen den Geschlechtern gerade erst in den Kinderschuhen steckt. Nach außen hin wollen viele Peruaner einen aufgeklärten und liberalen Eindruck hinterlassen, aber ihr Verhalten zeugt oft vom Gegenteil. Während der letzten 20 Jahre hat sich die Mittelschicht der Gesellschaft in Peru zurück gebildet und die Kluft zwischen arm und reich hat sich vergrößert.