Die peruanische Wirtschaft ist marktwirtschaftlich organisiert und auf den Exporthandel ausgerichtet. Im Land herrscht eine hohe Arbeitslosenquote und 54% der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Über die Hälfte der Peruaner sind Bauern. Viele Familien besitzen ein kleines Stück Land, auf dem sie gerade genug anbauen, um sich selbst zu ernähren. Einige arbeiten auf riesigen Farmen. Die Arbeiten müssen oft eine große Strecke zurücklegen, um zu ihnen zu gelangen. Trotz der weiten Regenwald- und Küstenregionen, gibt es in Peru wenig fruchtbaren Boden In den Anden pflanzen die Einheimischen jedoch schon seit den Zeiten der Inkas Kartoffeln an.
Die Bewohner der Andenregion haben außerdem Geflügel-, Rinder und Schafzuchten. Auf den Feldern wird größtenteils Kaffee. Baumwolle und Zuckerrohr angepflanzt, aber auch andere Gemüsearten wie Bohnen, Oliven und Reis.
Der Fischfang ist ebenfalls ein entscheidender Wirtschaftsfaktor genau wie der Bergabbau. Peru ist einer der weltweit größten Kupfer-, Silber- und Bleilieferanten. Peru verfügt außerdem über reichhaltige Bodenschätze von Öl und Erdgas.
In den letzten Jahren ist in Peru eine hohe Wirtschaftswachstumsrate zu verzeichnen, die mit 8 % zu den besten Lateinamerikas zählt. Die wichtigsten Abnehmer peruanischer Waren sind die USA dicht gefolgt von der EU.