„Ja! Bleiben Sie“, das bedeutet Arequipa in der Indianersprache Quechua und das zu Recht. Arequipa ist eine wunderschöne Stadt gekennzeichnet durch antike Häuser und Gassen aus Vulkangestein. Die Architektur der Altstadt ist durch Einflüsse des italienischen Barrocks, des spanischen Plateresk und des Stils einheimischer Völker geprägt. Das Stadtbild wird durch eine prunkvolle Kathedrale sowie ein architektonisch sehr eindrucksvolles Kloster geziert.
Die wichtigste und größte Stadt des peruanischen Südens mit etwa 762.000 Einwohnern befindet sich im westlichen Gebirgszug der Anden am Fuße mehrerer Vulkane. Einer von ihnen ist rund 5821 Metern hoch und kann bis zu einer gewissen Höhe bestiegen werden. In der Umgebung Arequipas liegen kleine Dörfer, die seit Inkazeiten bestehen und deren Einwohner sich noch heute vom Anbau von Chilina, Socabaya und Characato ernähren. In der Gegend um die Stadt liegen außerdem zwei der tiefsten Canyons der Welt, Cotahuasi und Colca. Eine Alternative zu den Berglandschaften bieten die Strände Mollendo und Puerto Inka, die nicht weit von der Stadt entfernt sind.