Lima ist mit mehr als 8 Millionen Einwohnern nicht nur die Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt des Landes. Sie liegt an der Küste Perus am Pazifik und im Tal der Flüsse Chillón, Rímac und Lurín. Lima hat sich mit der Hafenstadt Callao zusammengeschlossen, sodass direkter Zugang zum Meer besteht.
Zu Zeiten der spanischen Kolonisation wurde Lima zum Hauptsitz des Vizekönigtums der Spanier auserkoren, sodass viele prunkvolle Gebäude, Plätze und Straßen entstanden sind. Die Kathedrale San Francisco ist eine der vielen wertvollen Bauwerke, die das Stadtbild zieren. Die schachbrettartig angelegte Altstadt ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Zu der Schönheit der Stadt tragen auch die zahlreichen Brunnen, Parks und mit Bäumen gesäumte Straßen bei.
Als kulturell wichtigstes Zentrum des Landes verfügt Lima über sehr viele Museen und Ausstellungsangebote. Zu den wichtigsten zählt das Museum Rafael Larco Herrera, wo präspanische Kunst ausgestellt wird. Sehr interessant ist auch der archäologische Komplex Huaca Pucllana, welcher die Kulturen der indianischen Kulturen Perus zeigt. Aufgrund der Nähe zum Meer ist die Hauptspezialität in Lima frischer Fisch. Ganz besonders typisch ist Ceviche, roher Fisch mit Zitrone und mit Chile überträufelt.
Die Stadt liegt an der Costa Verde, die meist felsig ist. Die Wellen sind hoch genug zum Wellensurfen. Zu den bekanntesten Buchten der Gegend gehören Punta Roquitas, Pampillas, und Miraflores. Die Strände bestehen meistens aus kleinen Kiessteinchen und nur manchmal aus feinem Sand. Ansonsten bieten sich Ausflüge entlang der Ufer der Flüsse oder in die naheliegende Berge an.